Schlagwörter: Abfall Kommentarverlauf ein-/ausschalten | Tastaturkürzel

  • Horst Deckert 03:18 am 6. December 2015 permalink
    Tags: Abfall, Dreieinigkeitslehre, Evangelisch, , , Maria, ,   

    Bibelmail Nr. 267: Abfall der Evangelisch-Lutherischen Kirche am Beispiel der St. Michael Kirche Cottbus 

    Maria wird als Mutter Gottes nicht nur in der Römisch-Katholischen Kirche verehrt, sondern auch in der Evangelisch-Lutherischen Kirche. Auf der Webseite der Evangelisch-Lutherischen St. Michael Kirche Cottbus steht unter „Marienlob“ folgendes geschrieben:

    Man wendet vielfach ein, daß die die Rede von Maria als „Mutter Gottes“ nicht „biblisch“ sei. Unter anderem angeblich deswegen, weil die Begriffe „Mutter Gottes“ oder „Gottesgebärerin“ nicht in der Bibel vorkämen.

    Dieses unsinnige Argument kann man aber leicht damit abtun, daß auch das Wort „biblisch“ nicht in der Bibel vorkommt.
    Dem daraufhin regelmäßig vorgebrachten Einwand, daß zwar nicht das Wort „biblisch“, aber sehr wohl die damit gemeinte Sache vorkäme, kann man dann entgegenhalten, daß eben genau das auch von Dingen gesagt werden kann, die von einigen als angeblich „unbiblisch“ abgelehnt werden.
    Es gibt nämlich eine Reihe wichtiger Begriffe, die sich nicht in der Bibel finden, die aber doch gut zum Ausdruck bringen, was in der Bibel gemeint ist. So kommen beispielsweise auch Begriffe wie „allgemeines Priestertum“, „Trinität“, „Exkommunikation“, „Ordination“, „Sukzession“ oder „Christenheit“ in der Bibel nicht vor, bezeichnen aber sehr genau in der Bibel Gemeintes.

    Das gilt auch von dem griechischen Wort „Theotokos“, dem höchsten Würdentitel für Maria, die Mutter des Herrn.
    Das griechische Wort „Theotokos“ ist griffig und wohlklingend. Demgegenüber ist die deutsche Übersetzung „Gottesgebärerin“ umständlich und ohne mitreißenden Klang. Vielleicht deshalb hat sich dieser Begriff im Deutschen nicht durchsetzen können.

    Ist diese Bezeichnung angemessen?
    Wenn

    der wahre Mensch Jesus wirklich wahrer Gott ist und
    Maria wirklich Jesu Mutter ist, dann ist
    Maria, die Jesus geboren hat, konsequenterweise „Gottesgebärerin“ bzw. „Mutter Gottes“.

    Weiter versteigen sich diese angeblichen „Lutheraner“ zu der absurden Behauptung:

    Das Bekenntnis zu Maria als „Theotokos“ als Erkennungszeichen rechtgläubiger Bibelauslegung

    In der frühchristlichen Auseinandersetzung um die Gottessohnschaft und die Gottheit Jesu wurde der Gebrauch des Titels Theotokos = „Gottesgebärerin“ zum Erkennungszeichen der rechtgläubigen Interpretation der Bibel: Maria hat nicht nur einen Menschen geboren, der erst irgendwann nach seiner Geburt Gott „geworden“ wäre, sondern den, der wahrer Gott und wahrer Mensch ist.

    Es ist kein Zufall, daß gerade zu der Zeit die Frage nach der Gottesmutterschaft Marias geklärt wurde, als in der Kirche um die Gottheit Jesu  gestritten wurde. Denn es geht in der Frage, ob Maria „Mutter Gottes“ ist, gar nicht eigentlich um Maria. Es geht eigentlich darum, ob Jesus wahrer Mensch und wahrer Gott ist! Wer Maria als Mutter Gottes bekennt, bekennt damit die Gottheit ihres Sohnes.

    Die Stellung zur Gottesmutterschaft Marias ist also wie ein Lackmus-Test bezüglich der Ansichten in grundlegenden Dingen wie der Lehre vom Sohn Gottes und der Lehre über die Dreieinigkeit Gottes.

    Wer grundsätzlich und wohlüberlegt bestreitet, daß Maria Mutter Gottes oder Gottesgebärerin ist, wärmt alte Irrlehren wieder auf und offenbart dadurch nicht-christliche Ansichten über Jesus Christus und den dreieinigen Gott.

    Wenn Jesus Christus nicht Gott ist (und deswegen Maria auch nicht Gottesgebärerin) dann ist unsere Erlösung fraglich. Jemand, der ausschließlich Mensch ist, kann uns nicht erlösen:

    Niemals kann ein Mann seinen Bruder loskaufen, nicht kann er Gott sein Lösegeld geben, – denn (zu) kostbar ist das Kaufgeld für ihre Seele, und er muß davon ablassen auf ewig.
    Ps 49,8.9
    Darum verheißt der Prophet Jesaja:

    Euer Gott selbst kommt und wird euch retten.
    Jes 35,4 (Rev. Elb. Ü.)
    Luther schrieb :

    Wo es nicht sollte heißen, Gott ist für uns gestorben, sondern allein ein Mensch, so sind wir verloren.
    WA L S. 590
    Darum bekennt der christliche Glauben von Jesus Christus, er sei

    Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrhaftigen Gott vom wahrhaftigen Gott, … welcher um uns Menschen und um unsrer Seligkeit willen vom Himmel kommen ist, und ist leibhaft worden durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und Mensch worden.
    Glaubensbekenntnis von Nizäa-Konstantinopel
    Eben um die Ehre Gottes zu wahren und um der Gewißheit unserer Erlösung willen faßte darum im Jahre 431 die Ökumenische Kirchenversammlung von Ephesus den Beschluß:

    Wenn jemand nicht bekennt, daß der Emmanuel in Wahrheit Gott und die heilige Jungfrau deshalb Gottesgebärerin ist … so sei er ausgeschlossen.
    Diese Formulierung der Väter von 431 zeigt sehr deutlich: Es geht letztendlich nicht um Maria, sondern um den Sohn.

    Die evangelisch-lutherischen Bekenntnisschriften übernehmen übrigens zu Recht ganz selbstverständlich den Begriff „Mutter Gottes“ für Maria:

    Daher glauben, lehren und bekennen wir, daß Maria nicht einen bloßen, pur lautern Menschen, sondern den wahrhaftigen Sohn Gottes empfangen und geboren habe, darumb sie auch recht die Mutter Gottes genennet wird und auch wahrhaftig ist.
    Epitome, VIII,7
    und

    Maria, die hochgelobte Jungfrau, (hat) nicht nur ein pur lautern Menschen, sondern einen solchen Menschen, der wahrhaftig der Sohn Gottes, des Allerhöchsten ist, geboren, wie der Engel zeuget; welcher seine göttliche Majestat auch in Mutterleibe erzeiget hat, daß er von einer Jungfrauen, unvorletzt ihrer Jungfrauschaft geboren; darumb sie wahrhaftig Gottes Mutter und gleichwohl eine Jungfrau geblieben ist.
    Solida declaratio VIII,24
    Erst seit der Aufklärung ist im Protestantismus das Marienlob verebbt – nicht weil man etwas gegen Maria hätte, sondern weil der Glauben an die Gottessohnschaft Jesu verloren ging und damit auch der Grund für die Preisung der Seiner Mutter.

    Gemäß dem christlichen Glauben halten wir an dem Bekenntnis zu den zwei Geburten des Herrn fest: an einer göttlichen und an einer menschlichen; jene vollzieht sich zeitlos, diese in der Zeit. Beide sind indes wunderbar: jene ohne Mutter, diese ohne Vater.

    Maria als „Mutter Gottes“ zu bezeichnen ist kein spezieller Brauch römisch-katholischer oder orthodoxer Christen, sondern Ausdruck des allgemeinen christlichen Glaubens.

    Es braucht sich kein evangelischer Christ zu entschuldigen, wenn er die schöne und angemessene Bezeichnung „Mutter Gottes“ für Maria verwendet oder sich gar vorwerfen lassen, er stehe außerhalb evangelisch und allgemeinchristlicher Glaubensüberzeugungen. Außerhalb des allgemein-christlichen Glaubens steht vielmehr der, der Maria diesen Titel verweigert!

    Wir sehen, wie der Titel Marias als „Gottesgebärerin“ untrennbar mit der Dreieinigkeitslehre zusammenhängt.

    James White, der Ehemann von Ellen G. White, brachte es auf den Punkt:

    „Der größte Fehler der Reformation bestand darin, dass die Reformatoren zu früh aufgehört haben zu reformieren. Hätten sie weitergemacht bis auch die letzte Spur des Papsttums getilgt war, beispielsweise die Lehre von der Unsterblichkeit, die Besprengungstaufe, die Trinitätslehre und den Sonntag, dann wären die Kirchen heute frei von den unbiblischen Irrtümern des Katholizismus.“ (Review & Herald, 7. Februar 1846, 149) – zitiert nach George Knight: „Es war nicht immer so“

    So erklärt die Römisch-Katholische Kirche ihre eigene Dreieinigkeitslehre bzw. Trinität

    „Unsere Gegner äußern manchmal, dass keine Glaubenslehre dogmatisch gehalten werden solle, welche in der heiligen Schrift nicht deutlich gelehrt wird … Die protestantischen Kirchen haben aber dennoch selbst solche Lehren angenommen, wie die Trinität, für die es keine genaue Autorität in den Evangelien gibt.“

    „Die Formulierung – ein Gott in drei Personen – setzte sich erst gegen Ende des vierten Jahrhunderts wirklich durch und war bis dahin noch nicht ganz im christlichen Leben und Glaubensbekenntnis angenommen worden. Aber erst diese Formulierung kann eigentlich Anspruch auf die Bezeichnung „Dreieinigkeitsdogma“ erheben. Den apostolischen Vätern war eine solche Auffassung oder Vorstellung völlig fremd.“ (New Catholic Encyclopeia, Bd. 14, S. 299)

    „Das Geheimnis der Trinität ist die zentrale Lehre des katholischen Glaubens. Auf ihr basieren alle anderen Lehren der Kirche!“ (Handbook for Today’s Catholic, S. 16)

    Den Protestanten gilt das, was Petrus schrieb in 2. Petrus 2, 21-22:

    Denn es wäre besser für sie gewesen, dass sie den Weg der Gerechtigkeit nicht erkannt hätten, als dass sie ihn kennen und sich abkehren von dem heiligen Gebot, das ihnen gegeben ist. An ihnen hat sich erwiesen die Wahrheit des Sprichworts: Der Hund frisst wieder, was er gespien hat; und: Die Sau wälzt sich nach der Schwemme wieder im Dreck. 

    So spricht der HERR, der Heilige Israels und sein Schöpfer: Wollt ihr mich zur Rede stellen wegen meiner Söhne? Und wollt ihr mir Befehl geben wegen des Werkes meiner Hände? Ich habe die Erde gemacht und den Menschen auf ihr geschaffen. Ich bin’s, dessen Hände den Himmel ausgebreitet haben und der seinem ganzen Heer geboten hat. Tut es kund, bringt es vor, beratet miteinander: Wer hat dies hören lassen von alters her und vorzeiten verkündigt? Hab ich’s nicht getan, der HERR? Es ist sonst kein Gott außer mir, ein gerechter Gott und Heiland, und es ist keiner außer mir. Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, aller Welt Enden; denn ich bin Gott, und sonst keiner mehr. (Jesaja 45, 11-12, 21-22)

    Ich, der HERR, das ist mein Name, ich will meine Ehre keinem andern geben noch meinen Ruhm den Götzen. (Jesaja 42, 8)

    Und ich sah einen andern Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Völkern. Und er sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre; denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen! Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen!

    Er ist zwar zuvor ausersehen, ehe der Welt Grund gelegt wurde, aber offenbart am Ende der Zeiten um euretwillen, die ihr durch ihn glaubt an Gott, der ihn auferweckt hat von den Toten und ihm die Herrlichkeit gegeben, damit ihr Glauben und Hoffnung zu Gott habt. (Offenbarung 14, 6-7)

    Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind. Und er (Gott) hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, und er hat festgesetzt, wie lange sie bestehen und in welchen Grenzen sie wohnen sollen … Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun. Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis richten will mit Gerechtigkeit durch einen Mann (Jesus), den er (Gott) dazu bestimmt hat, und hat jedermann den Glauben angeboten, indem er ihn (Jesus) von den Toten auferweckt hat. (Apostelgeschichte 17, 24.26.30.31)

    Wer ist Ihr Gott?“ das ist die entscheidende Frage!

     
  • Horst Deckert 23:17 am 1. October 2012 permalink
    Tags: 1. Gebot, Abfall, Adventist, , Der Abfall der Siebenten-Tags-Adventisten, STA,   

    Bibelmail Nr. 260: Der Abfall der Siebenten-Tags-Adventisten von Gott am Beispiel des 1. Gebots in 2. Mose 20, 1-3 

    Das 1. Gebot Gottes in 2. Mose 20, 1-3:

    1 Und Gott redete alle diese Worte:

    2 Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause, geführt habe.

    3 Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

    Weitere Aussagen hierzu von Gott:

    In 5. Mose 5, 7 wieder holt Gott noch einmal das Gesagte: „Du sollst keine andern Götter haben vor mir.“

    5. Mose 6.4-9: Höre, Israel, der HERR, unser Gott, ist ein einiger HERR. (Markus 12.29) (1. Korinther 8.4) (1. Korinther 8.6) 5 Und du sollst den HERRN, deinen Gott, liebhaben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allem Vermögen. (5. Mose 10.12) (Matthäus 22.37) 6 Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen (5. Mose 11.18-20) 7 und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzest oder auf dem Wege gehst, wenn du dich niederlegst oder aufstehst, (1. Mose 18.19) 8 und sollst sie binden zum Zeichen auf deine Hand, und sollen dir ein Denkmal vor deinen Augen sein, (2. Mose 13.9) 9 und sollst sie über deines Hauses Pfosten schreiben und an die Tore.

    5. Mose 11, 16-17.26-28: Hütet euch aber, daß sich euer Herz nicht überreden lasse, daß ihr abweichet und dienet andern Göttern und betet sie an, und daß dann der Zorn des HERRN ergrimme über euch und schließe den Himmel zu … Siehe, ich lege euch heute vor den Segen und den Fluch: den Segen so ihr gehorchet den Geboten des HERRN, eures Gottes, die ich euch heute gebiete; den Fluch aber, so ihr nicht gehorchen werdet den Geboten des HERRN, eures Gottes, und abweichet von dem Wege, den ich euch heute gebiete, daß ihr andern Göttern nachwandelt, die ihr nicht kennt.

    Jesus sagt:

    Matthäus 5, 17-18: Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn ich sage euch wahrlich: Bis daß Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis daß es alles geschehe.

    Matthäus 22, 37-40: Jesus aber sprach zu ihm: „Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte.“ Dies ist das vornehmste und größte Gebot. Das andere aber ist ihm gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

    Markus 12, 29-31: Jesus aber antwortete ihm: Das vornehmste Gebot vor allen Geboten ist das: „Höre Israel, der HERR, unser Gott, ist ein einiger Gott; und du sollst Gott, deinen HERRN, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüte und von allen deinen Kräften.“ Das ist das vornehmste Gebot. Und das andere ist ihm gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Es ist kein anderes Gebot größer denn diese.

    Johannes 20, 17: Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Gehe aber zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.

    Paulus sagt:

    1. Korinther 8, 4-6: So wissen wir nun von der Speise des Götzenopfers, daß ein Götze nichts in der Welt sei und daß kein andrer Gott sei als der eine. Und wiewohl welche sind, die Götter genannt werden, es sei im Himmel oder auf Erden (sintemal es sind viele Götter und Herren), so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen HERRN, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind und wir durch ihn.

    So verdrehen Adventisten das 1. Gebot:

    „das erste Gebot bedeutet das wir keine andere Götter, die nichts mit dem Schöpfer Gott gleich haben anbeten sollen, aber Jesus ist mit Gott gleich und ist kein anderer Gott.Er ist unser Schöpfer, Heiland und Erlöser.“

    Welch ein Betrug!

    So werden gutgläubige Leute in eine Kirche gelotst, deren Pioniere die Dreieinigkeit ablehnten, z.B.

    Ellen White schrieb: „Die führenden Glaubenspunkte, die wir heute [1903] halten, wurden felsenfest gegründet. Punkt für Punkt wurde klar festgelegt, bis alle Brüder zur Einigkeit gelangten. Die gesamte Gruppe der Gläubigen waren vereint in der Wahrheit. Es gab solche, die fremde Lehren hereinbringen wollten, doch wir hatten nie Angst davor, ihnen die Stirn zu bieten. Unsere Erfahrung wurde durch die Offenbarung des heiligen Geistes wunderbar bestätigt. – MS 135, 1903.“ (The Early Years, S. 145)

    J. N. Andrews schrieb: „Die Lehre von der Trinität … wurde 325 n. Chr., auf dem Konzil zu Nicäa von der Kirche festgelegt. Diese Lehre zerstört die Persönlichkeit Gottes und seines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus. Die Schandtaten, durch welche sie der Gemeinde aufgezwungen wurde, sind in der Kirchengeschichte niedergeschrieben. Sie sollten jedem, der an diese Lehre glaubt, die Schamesröte ins Gesicht treiben.“ (Review & Herald, 6. März 1855)

    Ellen Whites Ehemann, James White, schrieb: „Als grundlegende Irrlehren können wir gemeinsam mit dem falschen Sabbat noch andere Irrlehren einstufen, welche Protestanten aus der katholischen Kirche mitgenommen haben, wie beispielsweise die Besprengungstaufe, die Dreieinigkeit, das Bewusstsein der Toten und die ewige Höllenqual.“ (Review & Herald, 12. Sept. 1854)

    Diese und andere solcher Aussagen von Br. White sind entscheidend, zumal Willie White auf der Generalkonferenz von 1913 bezeugte, dass sich sein Vater und seine Mutter in der Lehre einig waren! (Siehe 1913 General Conference Daily Bulletin, S. 223.)

    Joseph Bates schrieb über seine Bekehrung im Jahre 1827: ‚Bezüglich der Trinität war ich überzeugt, dass ich unmöglich glauben konnte, dass der Herr Jesus Christus, der Sohn des Vaters, gleichzeitig der Allmächtige Gott, nämlich der Vater sei, also ein und dasselbe Wesen. D. W. Hull, J. N. Loughborough, S. B. Whitney und D. M. Canright teilten dieselbe Ansicht.” („AR“, S. 10)

    „Wenn Vater, Sohn und heiliger Geist – jeder für sich – Gott ist, gäbe es drei Götter,“ schrieb Loughborough 1861.“ („AR“, S. 10)

    Am 24. Januar 1935 schrieb Br. H. W. Carr in einem Brief an Willie White:

    „Einige unserer Leiter drängen nun darauf, dass der heilige Geist eine dritte Person sei, und von Natur aus wie der Vater und der Sohn. Er sei ein Mitglied des himmlischen Trios, das bei der Schöpfung mitwirkte und jetzt zusammen mit dem Vater und dem Sohn ebenso persönlich aktiv sei. Viele Jahre lang habe ich diese Aussagen [Aussagen, die er vorher in seinem Brief zitierte] von Schw. White benutzt, um im Kampf gegen falsche Lehren den heiligen Geist zu definieren.“ (Brief von H. W. Carr an Willie White, 24. Januar 1935)

    Willie White antwortete auf diesen Brief am 30. April 1935 in der folgenden Weise:

    „In deinem Brief bittest du mich darum dir zu sagen, welche Ansicht, nach meinem Verständnis, meine Mutter in Bezug auf die Persönlichkeit des heiligen Geistes vertrat. Das kann ich nicht tun. Denn ich habe ihre Lehren in dieser Sache nie richtig verstanden. Es gab immer eine Art Verwirrung in meinem Verstand bezüglich der Bedeutung ihrer Ausdrücke, die für meine oberflächliche Denkweise etwas verwirrend zu sein schienen. …

    Die Aussagen und Argumente von einigen unserer Prediger, mit denen sie beweisen wollen, dass der heilige Geist ein eigenständiges Wesen sei – wie Gott der Vater und Christus, der ewige Sohn – haben mich verwirrt und manchmal auch traurig gemacht. Ein bekannter Lehrer sagte: ‚Wir können ihn (den heiligen Geist) als einen Freund ansehen, der sich hier unten um alles kümmert.’

    Meine Verwirrung ließ jedoch etwas nach, als ich in einem Lexikon las, dass eine der Bedeutungen von Persönlichkeit, Charaktereigenschaft ist. Es wurde auf eine Art und Weise dargestellt, dass ich schlussfolgerte, dass es Persönlichkeit auch ohne einer Körperlichkeit geben kann. Diese Persönlichkeit besitzen der Vater und der Sohn. Es gibt viele Bibeltexte, die von dem Vater und dem Sohn sprechen. Doch das Fehlen von Bibeltexten, die ein ähnliches Zusammenwirken vom Vater und dem heiligen Geist oder Christus und dem heiligen Geist beschreiben würden, hat mich zu dem Glauben geführt, dass der Geist ohne eine Eigenständigkeit der Stellvertreter des Vaters und des Sohnes im gesamten Universum ist, und dass sie durch den heiligen Geist in unseren Herzen wohnen und uns eins machen mit dem Vater und dem Sohn. …“ (Brief von Willie White, 30. April 1935)

    Ellen Whites eigener Sohn erklärte, dass er ihre Aussagen nicht so verstand, als ob sie die Lehre enthielten, dass der heilige Geist – wie der Vater und sein Sohn – ein eigenständiges Wesen sei.

    Bereits bei der Zusammenstellung des Werkes „Das Leben Jesu“ haben Trinitarier die Aussagen von Ellen White verfälscht, um anschließend behaupten zu können, Ellen White wäre Trinitarierin gewesen.

    Der Chapman-Brief

    Der Chapman-Brief

    Am 11 Juni 1891 schrieb Ellen White an Bruder Chapman einen Brief. Sie schrieb: „Ich habe deinen Brief vom 3. Juni erhalten. In diesem Brief sprichst du mit folgenden Worten: „Ältester Robinson möchte nicht, dass ich gehe, drängt aber darauf, dass ich das Feld der Buchevangelisation betrete, bis die Konferenz es sich wieder leisten kann, mich in einer anderen Funktion zu beschäftigen. Doch er erklärt eindeutig, dass ich nicht hinausgesandt werden kann, um anderen die Wahrheit darzulegen, solange ich einige meiner Glaubenspunkte nicht aufgebe oder verändere, damit die Ansichten, die wir als Volk Gottes haben, richtig dargelegt werden. Er zitiert z.B.: ‚Meine Auffassung, dass der heilige Geist nicht der Geist Gottes sei, welcher Christus ist, sondern der Engel Gabriel und mein Glaube, dass die 144.000 Juden darstellen, welche Jesus als den Messias annehmen werden …“ (14MR 175.1)

    Ellen White schrieb Bruder Chapman einen langen Brief in dem sie ihm riet: „Mein Bruder, du hast mich aufrichtig um Rat gebeten. Deine Vorstellungen von den zwei Themen, die du aufführst, stimmen mit dem Licht, das mir Gott gegeben hat, nicht überein. Die Natur des heiligen Geistes ist ein Geheimnis, das nicht eindeutig offenbart ist, und du wirst es nie jemandem erklären können, weil der Herr es dir nicht offenbart hat. Du kannst zwar Schriftstellen zusammenbringen und deinen Gedankenbau darauf aufrichten, doch deine Ansicht ist nicht richtig. Die Erklärungen mit denen du deine Stellung unterstützt, sind nicht vernünftig. Du magst zwar einige dazu führen, deine Erklärungen anzunehmen, doch du tust ihnen damit nichts Gutes, noch werden sie durch die Annahme deiner Ansichten befähigt, anderen Gutes-zu-tun.-(14MR,-179.1)

    Es ist nicht wichtig für dich zu wissen und erklären zu können, was genau der heilige Geist ist. Christus sagt uns, dass der heilige Geist der Tröster ist, und der Tröster ist jener heilige Geist, ‚der Geist der Wahrheit, den mein Vater in meinem Namen senden wird.’ ‚Ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein’ [Johannes 14,16.17]. Das bezieht sich auf die Allgegenwart des Geistes Christi, welcher der Tröster genannt wird.
    Es gibt viele Geheimnisse, die ich nicht versuche zu verstehen oder zu erklären; sie sind zu hoch für mich, und zu hoch für dich. In einigen dieser Punkte ist Schweigen Gold. Ehrfurcht, Hingabe, Heiligung von Seele, Körper und Geist – das ist wichtig für uns. ‚Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus,-erkennen.’-…
    Ich hoffe, dass du versuchen wirst in, Einklang mit der Gemeinde zu kommen. …
    Du musst mit deinen Brüdern in Harmonie gelangen. – Brief 7, 1891“ (Manuscript Releases, vol. 14, S. 175-180)

    „Gott ist der Vater Christi; Christus ist der Sohn Gottes. Christus erhielt eine hohe Stellung; er wurde dem Vater gleichgestellt. Alle Ratschlüsse Gottes sind seinem Sohn erschlossen.“ (Zeugnisse für die Gemeinde, Band 8, S. 264, März 1904)

    Wiederum schrieb sie: „Wer die Persönlichkeit Gottes und seines Sohnes Jesus Christus leugnet, der leugnet Gott und Christus. ‚Wenn in euch bleibt, was ihr von Anfang an gehört habt, so werdet ihr auch im Sohn und im Vater bleiben.’ Wenn du die Wahrheiten, die du zu Beginn über die Persönlichkeit des Vaters und des Sohnes angenommen hast weiterhin glaubst und ihnen gehorchst, wirst du mit ihm in Liebe vereint sein. Jene Einigkeit, um welche Christus vor seiner Versuchung und Kreuzigung betete, wird sichtbar werden.“ (Advent Review and Sabbath Herald, 8. März 1906)

    Ebenso schrieb sie: „Gottes Geist und Leben sind in seinem Wort. – Brief 132, 1900.“ (Ausgewählte Botschaften, Band 2, S. 40)

    Im Jahre 1911 veröffentlichte M. C. Wilcox, Herausgeber von The Signs of the Times (Die Zeichen der Zeit), folgende Aussage: „Frage 187: Was ist der Unterschied zwischen dem heiligen Geist und den dienenden Geistern (Engeln), oder sind sie dasselbe?

    Antwort: Der heilige Geist ist die mächtige Energie der Gottheit, das Leben und die Kraft Gottes, das von ihm in alle Teile des Weltalls fließt und so eine lebendige Verbindung zwischen seinem Thron und aller Kreatur herstellt.
    Wie es ein anderer erklärt: ‚Der heilige Geist ist der Atem des geistlichen Lebens in der Seele. Jemanden mit dem göttlichen Geist auszurüsten, bedeutet, ihn mit dem Leben Christi zu erfüllen.’ So ist Christus überall gegenwärtig.

    Um eine grobe Darstellung zu geben, wie ein Telefon die Stimme eines Menschen trägt und so dieser Stimme erlaubt, meilenweit entfernt anwesend zu sein, so trägt der heilige Geist alle Macht Christi mit sich, indem er Christus in all seiner Macht überall anwesend macht und ihn denjenigen offenbart, die in Übereinstimmung mit seinem Gesetz leben. So ist der Geist personifiziert in Christus und Gott, jedoch niemals als eine getrennte Person offenbart. Nie werden wir dazu aufgefordert, zu dem Geist zu beten; jedoch zu Gott um den Geist. An keiner Stelle finden wir in der Bibel ein Gebet zu dem Geist, sondern um den Geist.“ (Fragen und Antworten, zusammengetragen von der Abteilung für Fragen von ‚Die Zeichen der Zeit’, S. 181,182)

    Ellen White schrieb: „In jedem Zeitalter gibt es eine neue Entfaltung von Wahrheit, eine Botschaft von Gott an das Volk jener Generation. Die alten Wahrheiten sind unverzichtbar; neue Wahrheit ist nicht unabhängig von der alten, sondern lediglich eine Entfaltung derselben. Nur wenn wir die alten Wahrheiten verstehen, können wir auch die neuen begreifen.“ (Die Zeichen der Zeit, 20 Juni 1902)

    Die trinitarische Lehre ist keine Entfaltung der nicht-trinitarischen. Sie ist kein Fortschreiten von Wahrheit, die auf dem Fundament der alten Wahrheit gegründet ist. Die trinitarische Lehre kam nicht als Ergebnis sorgfältigen Bibelstudiums auf die Welt, sondern wurde von Menschen, die vom biblischen Glauben abgefallen waren zur gleichen Zeit eingeführt wie die Unsterblichkeit der Seele und die Sonntagsheiligung. In gleicher Weise ist die Einführung der Trinitätslehre in die Adventgemeinde nicht das Ergebnis tiefen Bibelstudiums, sondern das Ergebnis des Wirkens von Männern in Führungspositionen, die bereits die Botschaft über die „Gerechtigkeit durch den Glauben“ verworfen hatten und damit die Vorbereitung trafen, um das Omega der tödlichen Irrlehre zu vollenden, wie es von Ellen White prophezeit wurde.

    George Knight, Geschichtsprofessor an der Andrews Universität, schrieb:
    „Die meisten Pioniere der Adventbewegung könnten heute nicht Mitglied einer Adventgemeinde werden, wenn sie zuvor allen 27 Glaubensüberzeugungen der Gemeinschaft zustimmen müssten. Sie würden ganz besonders den Punkt 2, ‚Die Dreieinigkeit’, ablehnen.“
    („Es war nicht immer so“, S. 13 – erschienen auch im „Ministry Magazine“, Oktober 1993, S. 10)

    Die heutige Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten kann ihre trinitarischen Lehren nicht auf die Bewegung zurückführen, die Gott in den 1800-er Jahren ins Leben rief. Die Beweislast zeigt eindeutig auf, dass Ellen White keine Trinitarierin war.

    Die Stellung der frühen Adventisten kann kaum als „Hoffnungszeichen“ in Richtung Trinitarismus bezeichnet werden. Wenn die Trinitätslehre orthodox (rechtgläubig) ist, dann waren die Pioniere „Irrlehrer“. Wenn die Pioniere jedoch die Wahrheit hatten, was Ellen White immer und immer wieder betonte, dann kann die heutige Gemeinschaft nicht den Anspruch darauf erheben, ein Nachfolger der Pioniere zu sein, sondern sie ist vielmehr eine Abspaltung von der Bewegung, die Gott ins Leben gerufen hat!

    Die heutigen Siebenten-Tags-Adventisten haben den Abfall von Gott vollendet.

    Inzwischen hat diese Kirche nichts mehr mit der damaligen Siebenten-Tags-Adventisten zu tun. Man sitzt am Geldhahn als Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Dazu hat man den Gott durch den babylonisch-katholischen Gott des Papstes ersetzt. Grund: Nur wer den babylonischen Gott des Pontifex Maximus anbetet, darf mit dem schändlichen Stuhl Geschäfte machen:

    Die Anbetung des Papst-Gottes ist gemäß § 1 der ACK-Satzung Voraussetzung für die Mitgliedschaft in der Ökumene, am Thron Satans im Vatikan, wo früher der Janustempel stand. Das ist auch verständlich, weil die babylonische Religion die Religion Babylons ist, und da ist nun mal nicht Gott, der Herr, sondern der Fürst dieser Welt, Satan, das Maß aller Dinge. Somit ist die Bibel nun nicht mehr die Grundlage des Glaubens der STA, weil der “dreieinige Gott” unbiblisch ist, wie schon ihre Pioniere Ellen und James White bekräftigten.

    Man muss sich das einmal vorstellen …

    … die STA verkünden über Jahrzehnte nach der Bibel richtig, dass der

    1. Papst der Antichrist ist,
    2. die römisch-katholische Kirche Babylon ist und
    3. Jesus alle auffordert: „Geht hinaus, aus ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen!“ (Offb. 18, 4)

    Und dann, auf einmal, sitzen die SIEBENTEN TAGS ADVENTISTEN IM RAT DER GOTTLOSEN , gehen mit ihnen gemeinsam auf dem WEG DER SÜNDER und sitzen, WO DIE SPÖTTER SITZEN!

    Ein richtiger Adventist, der nach Psalm 1, 1.2 LUST AM GESETZ DES HERRN hat UND SINNT ÜBER SEINEM GESETZ TAG UND NACHT, der kommt nie auf die Idee, mit den antichristlichen, babylonischen Kirchen an einem Tisch zu sitzen.“

    Gott legt auf seine Gemeinde einen großen Segen. Aber nach allem, was passiert ist, ist die STA nicht mehr Gottes Gemeinde. Lesen Sie, was Ellen G. White dazu sagt:

    Der große Kampf, z.B. S. 385.386.391.392.393.444.445.596.609

    Testimonies, Vol. 5, p 716

    Aus der Schatzkammer der Zeugnisse, Band 2, S. 132.133.292.293.328

    „DER HERR SAGTE VORAUS, DASS DIE OFFIZIELLE ORGANISATION DER STA, DIE MENSCHEN AUFGEBAUT HATTEN, LETZTENDLICH ZERSTÖRT UND AUFHÖREN WIRD“

    (R & H Article, vol. 70, No. 31, 1.8.1893; Band III der grünen R & H-Serie von E. G. White, p. 69).

    Gottes wahre Gemeinde setzt sich aus denen zusammen, die die wahren Gläubigen im Blick auf die ursprüngliche Botschaft sind, die den Pionieren gegeben wurde. Diejenigen, die der Botschaft dieser Wahrheit treu bleiben, werden bis zum Ende durchdringen und auferweckt bzw. verwandelt werden.

    Empfehlenswerte Quellen:

    „Adventist Review“ verewigt die Trinität – Download

    Ellen G. White und die Dreieinigkeit

    Dreieinigkeitslehre.de

    Adventisten und ihre Glaubensgeschwister

     
  • Horst Deckert 01:53 am 18. December 2008 permalink
    Tags: Abfall, , E. G. White, Ellen White, Lügen, Ökumene   

    Bibelmail Nr. 192: Die Adventisten und der schrittweise Abfall von Gott 

    Die Adventisten und der schrittweise Abfall von Gott

    Deutsche Adventisten für unbiblische „Einheit in der Vielfalt“

    Am Beispiel des Christlichen Überwachungsstaates sehen wir, wie es heute um die Adventisten steht. Wie beim Frosch im kalten Wasser, wird „die Temperatur“ ständig erhöht. Bis der Adventist ein „geistlich toter Christ“ ist, ein „Einheitschrist“ oder „Ökumene-Christ“.

    „Der Norddeutsche Verband (der Siebenten-Tags-Adventisten) bekennt sich in seiner Stellungnahme dazu, „dass die Bibel Gottes Wort ist, durch das Gott verbindlich zu den Menschen spricht“. Allerdings müssten Gottes ewige Wahrheiten immer wieder neu verstanden, gedeutet, formuliert und in die Welt getragen werden. Daraus ergäben sich mitunter neue Formen des Ausdrucks und der Mitteilung, „wobei der Inhalt des Glaubens weder abgeschwächt noch verfälscht werden oder verloren gehen darf“. Vielfalt sei Ausdruck gelebter Individualität und könne deshalb nur in Toleranz gelebt werden.

    Wenn sich Adventisten solche schwammigen Worte bieten lassen, dann ist der geistliche Tod bereits eingetreten. Der Adventist befindet sich in einem „Wachkoma“. Wie soll er davon noch einmal aufwachen?

    Inzwischen hat der Ausschuss des Norddeutschen Verbandes, die Freikirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in den neuen Bundesländern sowie in Berlin, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, das Positionspapier „Gemeinsam glauben – Extreme vermeiden“ beschlossen und in der adventistischen Gemeindezeitschrift „Adventecho“, Dezember 2008, veröffentlicht.

    Hier ist der unbiblische Beschluss zu Gunsten der Ökumene „Gemeinsam glauben – Extreme vermeiden“

    Die echte prophetische Gabe baut auf dem Fundament weiter
    von Ellen G. White

    „Auferbaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, während Jesus Christus selbst der Eckstein ist, in dem der ganze Bau, zusammengefügt, wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn.“ Epheser 2,20.21

    Niemand sollte anfangen, die Fundamente der Wahrheit einzureißen, die uns zu dem gemacht haben, was wir [als Adventisten] sind. Gott hat sein Volk Schritt für Schritt vorwärtsgeleitet, obwohl auf jeder Seite Fallen und Irrtümer drohten. Unter der wunderbaren F’ührung des klaren „So spricht der Herr“ wurde eine Wahrheit etabliert, die allen Prüfungen standgehalten hat. Wenn Männer aufstehen, die versuchen, „Jünger an sich zu ziehen“ (Apg 20,30), dann begegnet ihnen mit den Wahrheiten, die wie von einem Feuer geläutert wurden.

    „Und dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe: Das sagt der, welcher die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat: Ich kenne deine Werke: Du hast den Namen, daß du lebst, und bist doch tot.

    Werde wach und stärke das Übrige, das im Begriff steht zu sterben; denn ich habe deine Werke nicht vollendet erfunden vor Gott.

    So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und bewahre es und tue Buße! Wenn du nun nicht wachst, so werde ich über dich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht erkennen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde. (Offb 3,1-3 Schlachter 2000)

    Jene, die die alten Grenzsteine [der Wahrheit] entfernen wollen, halten nicht [an der Wahrheit] fest. Sie erinnern sich nicht mehr daran, wie sie „die Botschaft anfangs gehört und aufgenommen“ haben (V. 3 GNB). Diejenigen, die Theorien einführen möchten, die die Säulen unseres Glaubens im Hinblick auf den Heiligtumsdienst [Jesu im Himmel] oder die Persönlichkeit Gottes oder Christi entfernen würden, arbeiten wie blinde Minner. Sie versuchen, Unsicherheit zu verursachen und das Volk Gottes haltlos ohne Anker treiben zu lassen.

    Jene, die bekennen, sich mit der Botschaft zu identifizieren, die Gott uns gegeben hat, sollten deutliche und klare Vorstellungen von ihrem Glauben haben und zwischen Wahrheit und Irrtum unterscheiden können. Das Wort des Boten Gottes lautet: „Weckt den Wächter auf!“ Wenn Männer den Geist der Botschaften erkennen und herausfinden wollen, aus welcher Quelle sie kommen, wird der Herr, der Gott Israels, sie davor bewahren, in die Irre zu gehen. (- Manuscript Release Nr. 760, S. 9f. Ellen White)

    Die prophetische Gabe soll Irrtümer in der Lehre vermeiden

    Wie auch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm gegebenen Weisheit euch geschrieben hat … In diesen Briefen ist einiges schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Ungefestigten verdrehen wie auch die übrigen Schriften zu ihrem eigenen Verderben. (2. Petrus 3,15.16 EB)

    Der Herr wird mit Sicherheit große Dinge für uns tun, wenn wir „nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten“ (Matth. 5,6 EB). Wir sind das erkaufte Eigentum Jesu Christi und dürfen unsere [entschiedene] Hingabe nicht verlieren. Wir müssen uns mit den Irrtümern und Täuschungen auseinandersetzen, die aus dem Denken derer ausgetrieben werden müssen, die nicht nach dem Licht gehandelt haben, das sie bereits empfingen. Die bibbische Wahrheit ist unsere einzige Sicherheit.

    Ich weiß und verstehe, warum wir im Glauben gut gegründet sein müssen, im Licht der Wahrheit, die uns in unserer frühen Erfahrung [als Gemeinde] gegeben wurde. Damals wurde uns ein Irrtum nach dem anderen aufgedrängt, und Prediger und Doktoren brachten neue Lehren auf. Dann haben wir die Heilige Schrift unter viel Gebet studiert, und der Heilige Geist hat uns die Wahrheit im Verstand klargemacht. Manchmal verbrachten wir ganze Nächte mit dem Forschen in der Bibel und ernsten Bitten zu Gott um seine Führung.

    Aufrichtige, hingegebene Männer und Frauen versammelten sich zu diesem Zweck. Die Macht Gottes kam dann über mich, und ich wurde [vom Heiligen Geist] befähigt, Wahrheit und Irrtum klar zu definieren.

    Als unsere Glaubenspunkte auf diese Weise gefestigt waren, wurden unsere Füße auf festen Grund gestellt. Unter dem Wirken des Heiligen Geistes nahmen wir Punkt für Punkt die [göttliche] Wahrheit an. Ich bekam Visionen, und mir wurden Erklärungen gegeben. Ich sah die Darstellung himmlischer Dinge und des Heiligtums. So leuchtete uns das Licht mit klaren, eindeutigen Strahlen.

    Alle diese Wahrheiten sind in meinen Schriften für immer festgehalten. Der Herr verleugnet sein Wort nie. Menschen mögen ein System [der Wahrheit] nach dem anderen entwerfen, und der Feind wird versuchen, Menschen von der Wahrheit abzubringen. Aber alle, die glauben, dass der Herr durch Schwester White gesprochen und ihr eine Botschaft anvertraut hat, werden vor den vielen Täuschungen sicher sein, die in der letzten Zeit kommen werden. — (Manuscript Release Nr. 760, S. 22f.)

    Die prophetische Gabe warnt vor zukünftigen Täuschungen

    1. Johannes 4, 1-4:

    1. Ihr Lieben, glaubet nicht einem jeglichen Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von GOtt sind; denn es sind viel falsche Propheten ausgegangen in die Welt.
    2. Daran sollt ihr den Geist GOttes erkennen: Ein jeglicher Geist, der da bekennet, daß JEsus Christus ist in das Fleisch kommen, der ist von Gott;
    3. und ein jeglicher Geist, der da nicht bekennet, daß JEsus Christus ist in das Fleisch kommen, der ist nicht von GOtt. Und das ist der Geist des Widerchrists, von welchem ihr habt gehöret, daß er kommen werde, und ist jetzt schon in der Welt.
    4. Kindlein, ihr seid von GOtt und habt jene überwunden; denn der in euch ist, ist größer, denn der in der Welt ist.

    Der Brief eines aufrichtigen Adventisten:

    Hallo Ihr Lieben,

    mancher Adventist wunderte sich noch vor einiger Zeit über vereinzelte zweideutige Versuche, Kontakte mit ökumenischen Institutionen oder Veranstaltungen schmackhaft gemacht zu bekommen. Aber das war einmal. Heute läuft man in vielen Gemeinden schon in Gefahr ins Abseits gedrängt zu werden, wenn man sich kritisch zu derartigen Dingen äußert. Oft ist zu beobachten, dass die Geschwister, die noch vor einigen Jahren fast weinerlich um Toleranz gegenüber ihrer „offenen“ Haltung baten, nun um sich beißen und die ideologische Hoheit beanspruchen.
    Was hat sich geändert? Aus einer „gefühlten Ökumenisierung“ des Gemeindelebens ist eine tatsächlich ablesbare und unverholene Eingliederung in den „Zug der Gleichen“ geworden. Keiner wird bestreiten, dass es nicht darum geht freundliche Kontakte zu anderen Christen zu suchen, sondern um die Aushöhlung unseres Auftrages.
    Auch wenn vehement dagegen geredet wird, dass wir irgendwelche adventistische Positionen aufgeben, sprechen doch eigene Veröffentlichungen im Adventecho, Dialog und dem Bibelschulheft eine eigene Sprache. Die Frage ist, ob nur wir in den eigenen Reihen diese Beobachtungen machen, weil wir in diesen Fragen zu sensibel sind.
    Um das zu beleuchten, möchte ich Euch auf eine Veröffentlichung auf der Webseite des Evangelischen Bundes Sachsen und des Beauftragten für Weltanschauungs- und Sektenfragen der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, Dr. Harald Lamprecht hinweisen. In dem Artikel „Adventisten in der Ökumene“ werden einige recht interessante Beobachtungen eines Außenstehenden, nach einer Teilnahme an einer Pastorentagung der MDV (!) zur Kenntnis gebracht. Hier einige Kostproben, bitte lest den Artikel aber im Zusammenhang (Hervorhebungen von mir):

    „Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten trägt noch nicht lange die Selbstbezeichnung ‚Freikirche‘. … Das weist auf innere Veränderungsprozesse hin, die seit über 40 Jahren im Gange, aber noch nicht vollständig abgeschlossen sind.“

    „Ihr [E.G. White] Buch „Der große Kampf“ wird immer noch intensiv beworben.“

    „In Bezug auf die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ist jedoch zu spüren, dass sie den Weg von der Sekte zur Freikirche bewusst weiter gehen möchte. Belege dafür gibt es viele. Neben den Rückmeldungen über ein weitgehend gutes Miteinander aus den Gemeinden und aus der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), in der die Adventisten seit etlichen Jahren im Gaststatus mitarbeiten, stehen auch publizistische Äußerungen.“

    „Jedenfalls kann man feststellen, dass … alte Glaubenssätze zwar nicht offiziell revidiert, aber doch neuen Interpretationen unterzogen und in veränderte Kontexte gestellt werden. Dadurch erscheinen manche Äußerungen in einem anderen Licht. …Ein solcher Umgang mit der eigenen Tradition macht ökumenisch dialogfähig.“

    „… das Thema der [Pastoren-]Tagung …: Fundamentalismus und Geistlicher Missbrauch. Adventistische Pastoren hatten diese Referate in anderen Zusammenhängen gehört und empfanden sie auch im Blick auf die eigene Gemeinschaft als hilfreich.“

    „…, dass die Tagung in einem katholischen Haus stattfand (dem Mariapolizentrum der Fokolar-Bewegung in Zwochau bei Leipzig).“

    „… ein strenger Kreationismus … und … die Sabbatheiligung zum Kern des adventistischen Selbstverständnisses. Solange solches aber nicht mit exklusivem Anspruch vertreten wird, darf die Tür zu ökumenischen Begegnungen offen stehen.“

    Vielleicht habt ihr ja nun eine Erklärung dafür, warum sich in Euren Gemeinden so einiges verändert hat. Außerdem habe ich hier meine Vermutung bestätigt bekommen, dass das Adventecho und andere Publikationen nicht nur als Gemeindeblatt dient. Im Bewusstsein des „Beobachtet-seins“ liegt die Versuchung natürlich nahe eine Veränderung in Theologie und Struktur dokumentieren zu wollen die uns zwar lieb macht, aber nicht den adventistischen Grundlagen entspricht.
    Aber eins ist noch wichtiger: Hier haben wir die Bestätigung, dass der angefangene Weg der Veränderung weitergehen wird. Denn was ist eine halbe Anerkennung? Mann will ganz heraus aus der „Sektenecke“ Wann wird das wohl gelungen sein? Sabbat, Schöpfung, Erwachsenentaufe, himmlisches Heiligtum, usw. sind dann zwar noch ein paar drollige Ansichten, aber zum Glück lassen sie nun endlich andere Menschen damit in Ruhe!

     
c
Neuen Beitrag erstellen
j
nächster Beitrag/nächster Kommentar
k
vorheriger Beitrag/vorheriger Kommentar
r
Antwort
e
Bearbeiten
o
zeige/verstecke Kommentare
t
Zum Anfang gehen
l
zum Login
h
Zeige/Verberge Hilfe
Shift + Esc
Abbrechen
SEO Powered By SEOPressor